Über uns

Die Veranstaltungsreihe Крах [krach] 1991. Der Zerfall der Sowjetunion und seine Folgen will einem breiten Publikum die Gelegenheit bieten, Ursachen und Folgen sowie Darstellungsweisen und Erinnerungen dieses welthistorischen Ereignisses zu reflektieren. Die Reihe wird gemeinsam veranstaltet von vier renommierten Einrichtungen aus den Bereichen europäische Zeitgeschichte und Osteuropaforschung:

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO, Berlin) ist der größte Verbund der Osteuropaforschung im deutschsprachigen Raum. Sie ist ein Forum zur Diskussion von Politik, Wirtschaft und Kultur in Ostmittel- und Osteuropa. Sie vermittelt Wissen über und Kontakte nach Osteuropa und fördert den europäischen Dialog.
Die Mitglieder der DGO kommen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur. Die DGO ist ein überparteilicher gemeinnütziger Verein, Hauptsitz ist Berlin. In mehr als 20 deutschen Städten ist sie mit Zweigstellen vertreten. Die DGO erhält eine institutionelle Förderung vom Auswärtigen Amt.

Die Forschungsstelle Osteuropa (FSO, Bremen) ist als An-Institut eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung an der Universität Bremen. Sie wird gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und dem Land Bremen finanziert. Im Jahre 1982 mitten im Kalten Krieg gegründet, versteht sich die FSO heute als ein Ort, an dem der Ostblock und seine Gesellschaften mit ihrer spezifischen Kultur aufgearbeitet sowie aktuelle Entwicklungen in der post-sowjetischen Region analysiert werden. Die Arbeit der Forschungsstelle Osteuropa gliedert sich dabei in die drei Bereiche Forschung, Archiv und Wissenstransfer.

Das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS, Regensburg) analysiert historische und gegenwärtige Dynamiken in Ost- und Südosteuropa – und zwar aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Am IOS forschen Geschichts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler*innen gemeinsam. Daneben veröffentlicht das Institut Fachzeitschriften und Buchreihen, fördert den akademischen Nachwuchs und beherbergt eine international führende Fachbibliothek.

Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ist ein Grundlagenforschungsinstitut. Es befasst sich mit der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und analysiert die Vorgeschichte gegenwartsnaher Herausforderungen.
Über die historiographische Forschung hinaus spielen forschungsbasierte Infrastrukturleistungen und die Wissenschaftskommunikation eine zentrale Rolle, vor allem die Konzeption und redaktionelle Gestaltung von Online-Portalen sowie die Entwicklung neuer Public-History-Projekte.

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